Lars Eidinger gibt wieder den "Jedermann"

Auch in der kommenden Saison der Salzburger Festspiele ist Lars Eidinger als "Jedermann" und Verena Altenberger als Buhlschaft zu sehen.
Auch in der kommenden Saison der Salzburger Festspiele ist Lars Eidinger als "Jedermann" und Verena Altenberger als Buhlschaft zu sehen.BARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
In ihrer letzten Pressekonferenz als Präsidentin der Salzburger Festspiele präsentierte Helga Rabl-Stadler das Programm für die Saison 2022.

In der Felsenreitschule in Salzburg wurde heute das Programm der Salzburger Festspiele für die kommende Spielsaison, vom 18. Juli bis 31. August, präsentiert. Nach 27 Amtsjahren war es für Helga Rabl-Stadler die letzte Pressekonferenz als Präsidentin der Festspiele. Großen Dank richtete Rabl-Stadler ans Publikum: "Sie sind die wichtigste Säule der Festspiele!". 

Neuinszenierungen und Eidinger als "Jedermann"

Für die Spielsaison 2022 steht laut Intendant Markus Hinterhäuser eine Neuinszenierung der Oper "Il trittico" von Puccini am 29. Juli im Festspielhaus auf dem Programm. Dirigiert wird sie von Franz Welser-Möst. Der Doppelabend aus Bartóks "Herzog Blaubarts Burg" und Carl Orffs Mysterienspiel "De Temporum Fine Comoedia" markiert am 26. Juli den Auftakt des Premierenreigens. Nach seinem Festspieldebüt mit Offenbachs "Orphee aux enfers" kehrt Regiestar Barrie Kosky zurück und nähert sich nun mit Leoš Janáčeks Drama "Káťa Kabanová" (7. August) emotionalen Stoff. 

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Mit "Aida" von Giuseppe Verdi und "Die Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart gibt es auch zwei Neuinszenierungen in der neuen Saison. Lydia Steier wird am 30. Juli ihre umstrittene "Zauberflöte" im Haus für Mozart neu einstudieren. Shirin Seshat zeigt ihre erneut bearbeitete Inszenierung von "Aida" – diesmal ohne Anna Netrebko in der Titelrolle.

Als "Jedermann" kehrt Lars Eidinger für 14 Vorstellungen zurück auf die Bühne. Verena Altenberger gibt erneut die Buhlschaft. Premiere feiert die Inszenierung von Michael Sturminger am 18. Juli. Ebenfalls zu sehen: Ewelina Marciniaks Theaterabend "Iphigenia" am 18. August. "Verrückt nach Trost" von Theatermacher Thorsten Lensing am 6. August mit Stars wie Sebastian Blomberg, Anna Grisebach, Ursina Lardi und Devid Striesow im Mozarteum.

Insgesamt sind 174 Aufführungen in 45 Tagen an 17 Spielstätten zu sehen. Laut dem kaufmännischen Direktor, Lukas Crepaz, werden dafür 224.933 Karten zwischen fünf und 455 Euro aufgelegt.

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