LASK akzeptiert Punkteabzug nun doch

LASK-Boss Siegmund Gruber
LASK-Boss Siegmund Grubergepa-pictures.com
Die Bundesliga atmet auf! Der LASK wird den Abzug von vier Punkten nicht weiter bekämpfen. Die Vergabe der Europacup-Plätze steht am 5. Juli fest. 

Kehrtwende beim LASK! Die Linzer erklärten am Dienstag, den für die "Corona-Trainings" verhängten Abzug von vier Punkten zu akzeptieren. Auf den Gang zum "Ständig neutralen Schiedsgericht" wird verzichtet. Der Klub wolle die Liga nicht in ein Chaos stürzen, erklärten Präsident Siegmund Gruber und Vize-Boss Jürgen Werner bei eienr Pressekonferenz am Dienstag.

Hintergrund: Wäre der LASK in die dritte Instanz gegangen, wäre der offizielle Tabellen-Endstand erst Wochen nach dem Saisonende fixiert worden. Ein Problem im Hinblick auf die Europacup-Planungen.

"Wir wollten nicht, dass man uns Taktiererei oder politische Spielchen vorwirft", meinte Gruber.

Gruber rudert zurück

Kurios ist die LASK-Entscheidung dennoch. Noch vor wenigen Tagen hatte Gruber erklärt, gegen das Urteil der Bundesliga vorgehen zu wollen – obwohl das Protestkomitee den Punkteabzug von sechs auf vier Zähler reduziert hatte. Er begründete die Entscheidung mit der "Sorgfaltspflicht der Vereinsorgane". Schließlich sei er persönlich haftbar.

Am Diestag spielte das offenbar keine Rolle mehr – "nach Rücksprache mit unseren Anwälten", erklärte Gruber. "Wir haben einen Fehler begangen, für den haben wir uns entschuldigt. Auch wenn viel Geld auf dem Spiel steht, akzeptieren wir das Urteil. Wenn wir das 'Ständig neutrale Schiedsgericht' anrufen, dauert es sechs bis zwölf Monate, bis wir ein Ergebnis haben. Dies wäre für die Liga, die Fans und den LASK schlecht."

Damit steht fest, dass die Bundesliga spätestens mit dem letzten Spieltag am 5. Juli entschieden wird – und zwar auf dem Rasen, nicht am grünen Tisch.

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