LASK-Stadion: Keine neue Autobahn-Abfahrt

Der LASK bekommt in Piching eine neue Arena. Neben Applaus für die Pläne gibt es auch kritische Stimmen. Vor allem Fragen zur Verkehrsproblematik sind offen.

Der LASK bekommt ab 2022 eine brandneue Arena. Sie wird im Linzer Süden in Pichling beim Pichlinger See gebaut. Hauptgrund: Unter anderem eine gute Verkehrsanbindung.

Da durch den starken Wohnbau im Linzer Süden die Verkehrsproblematik in diesem Bereich zuzunehmen droht, gibt es auch kritische Stimmen.

Auf diesem Feld in Pichling soll das Stadion gebaut werden:

Der Grüne Abgeordnete Severin Mayr fragte sich in einem Facebook-Posting: "Ist es möglich, den nun genannten Standort in ein funktionierendes Verkehrskonzept einzubetten, das eine Erreichbarkeit auch mit Öffis garantiert?"

- Zwar ist die S-Bahn-Station "Pichling" in der Nähe, die Fußball-Fans müssen aber um den halben Pichlinger See gehen, um zum Stadion zu kommen. Mayr: "Die nächste Zughaltestelle ist zu Fuß etwa 20 Minuten entfernt - damit etwa gleich weit entfernt von der Bahn wie die Linzer Gugl."

- An Samstagen ist der Verkehr auf der B1 Wiener Straße schon jetzt sehr stark, in unmittelbarer Nähe ist das stark frequentierte Einkaufszentrum "frunpark". Der Verkehr dürfte auf der B1 gerade an Samstagen noch mehr zunehmen. Denn: Eine eigene Autobahnabfahrt ist nicht geplant. Die Autos müssen über die Abfahrt Asten bis zum Stadion fahren.

- Hingewiesen wird auf eine neue Bim-Verbindung. Aber: Die Straßenbahnverlängerung von der Solar City nach Pichling ist schon seit 2003 geplant. Wohl aus Kostengründen wurde das Projekt aber bisher verschoben.

Die Stadt schreibt auf ihrer Website dazu: "Der Bau der Straßenbahnverlängerung würde nach ersten Kostenschätzungen in Summe voraussichtlich 14 Millionen Euro erfordern. Für die Straßenbahnverlängerung nach Pichling müssten zusätzlich zwei City-Runner zum Einsatz kommen. Für die City-Runner wären weitere rund 3,3 Millionen Euro pro Fahrzeug einzukalkulieren."

Dass Badegäste im Sommer durch die An- und Abreisenden Fans gestört werden könnten, glauben die Verantwortlichen beim LASK nicht. Die Badesaison würde sich nur an fünf Spieltagen überschneiden, niemand würde gestört.

(rep)

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