LASK UND Blau Weiß bekommen ein Stadion

Freudentag für alle Sportfans in Linz. Der LASK und Blau Weiß Linz sollen bis 2023 neue Stadien bekommen. Zudem kommt eine große Ballsporthalle.
Jetzt ist alles ganz anders gekommen. Weil eingetreten ist, was nur wenige für möglich gehalten haben. Das Land Oberösterreich, die Stadt Linz und der LASK haben gemeinsam eine Lösung für die Stadionmisere gefunden.

Und davon profitiert nicht nur der LASK, sondern auch Blau Weiß Linz und auch die Volleyballerinnen von Linz-Steg und die Handballer des HC Linz.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz wurde die große Sportoffensive in der Landeshauptstadt präsentiert. Hier die wichtigsten Punkte.

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– Das umstrittene Stadionprojekt in Pichling ist Geschichte. Damit wird es auch keine Volksbefragung zu diesem Thema geben.

- Der LASK kehrt auf die Gugl zurück, wird das Stadion allerdings völlig umbauen. "Es wird eine reine Fußballarena, die Laufbahn kommt weg", versichert LASK-Präsident Siegmund Gruber.

- Der LASK bekommt für die Gugl ein uneingeschränktes Nutzungsrecht. Zudem wird dem Verein ein Baurecht mit einer Laufzeit von 80 Jahren eingeräumt. Das gilt für das Stadion, die Trainingsplätze und den Parkplatz, nicht aber für die TipsArena. der LASK zahlt im Gegenzug der Stadt einen Baurechtszins.

- Das Stadion soll auch für Länderspiele tauglich sein, also mindestens Platz für 16.500 Zuschauer haben. "Es wird 40 bis 45 Sky-Boxen und 1.500 Businessplätze geben", so Gruber.

- Gruber rechnet mit Kosten von 50 Millionen Euro. Das Land wird sich beteiligen. "Normal sind das ein Viertel der Kosten, aber das gilt es noch auszuhandeln", so Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).

- Wenn notwendig, soll auch eine Parkgarage errichtet werden.



- Pläne für den Umbau gibt es noch keine. "Wir müssen ja jetzt wieder bei Null beginnen", sagt Gruber.

Das bekommt Blau Weiß Linz



- Blau Weiß bekommt am Standort des jetzigen Donauparkstadions eine eigene Fußballarena.

- "Das Stadion soll bundesligatauglich sein und rund 4.000 Zuschauer fassen", so Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ).

- Die Kosten dürfen 9 Millionen Euro nicht übersteigen. Jeweils drei Millionen werden das Land, die Stadt und der Verein beisteuern.

- Bis das Stadion spätestens 2022 fertig ist, wird Blau Weiß auf der Gugl spielen. "Wir werden bei unserem Umbau natürlich auf den Verein Rücksicht nehmen", verspricht LASK-Chef Gruber.

Bundesliga-Ballsporthalle



Von den Plänen haben aber auch die Volleyballerinnen von Linz-Steg etwas. Die wurden heuer erstmals Bundesligameister und Cupsieger können aber nicht Europacup spielen, weil es keine Halle gibt, die hoch genug ist. Das wird sich nun ändern. Die Sport-NMS Kleinmünchen wird entsprechend umgebaut.

Und davon profitieren auch die Handballer des HC Linz, die ja in dieser Halle spielen.

Ein wichtiger Tag also für den Sport in Linz und im ganzen Land.

Hier die ganze Pressekonferenz im Video:



(gs)

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