Kilibarda über Mutter-Rolle

"Lasse Kind nicht weinen" – Balkan-Star über Erziehung

Klare Worte von Moderatorin Marija Kilibarda: Nach ihrem Familienurlaub in Italien sprach die 45-Jährige offen über ihre Rolle als Mutter.
Heute Entertainment
07.08.2026, 17:08
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Marija Kilibarda genießt derzeit jede Minute mit ihrer kleinen Tochter Senja. Nach einem gemeinsamen Familienurlaub in Italien sprach die Moderatorin jetzt ungewöhnlich offen über ihren Alltag als Mutter – und machte dabei deutlich, dass sie mit einem modernen Erziehungstrend überhaupt nichts anfangen kann.

Im Interview mit dem Magazin Hello! erklärte die 45-Jährige, dass sie sich selbst als "Oldschool-Mama" sehe. Für sie stehe eines über allem: die Bedürfnisse ihres Kindes.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Wie soll ein Baby das können?"

Besonders kritisch äußerte sie sich über sogenannte Schlaftrainings, bei denen Babys lernen sollen, allein einzuschlafen – auch wenn sie dabei weinen.

"Ich werde mein Kind ganz sicher nicht weinen lassen, bis es völlig erschöpft ist", stellte Kilibarda unmissverständlich klar.

Viele Eltern würden glauben, Kinder müssten möglichst früh lernen, sich selbst zu beruhigen. Für die Moderatorin ist das jedoch der falsche Ansatz.

"Das ist reine Biologie", sagte sie. "Der präfrontale Kortex ist bei kleinen Kindern noch gar nicht so weit entwickelt. Selbst wir Erwachsene schaffen es oft nicht, unsere Gefühle immer zu regulieren – wie soll das dann ein Baby können?"

Auch die weit verbreitete Methode, Kinder so lange schreien zu lassen, bis sie schließlich von selbst einschlafen, sieht sie kritisch.

"Nach fünf Tagen heißt es dann, das Schlaftraining habe funktioniert. Nein – das Kind hat einfach aufgegeben, weil es nicht mehr damit rechnet, dass jemand auf seine Bedürfnisse reagiert", erklärte sie.

Für Kilibarda bedeutet moderne Elternschaft vor allem Nähe und Geborgenheit. Sie möchte ihrer Tochter körperliche Zuwendung nicht verwehren und richtet ihren Alltag konsequent nach deren Bedürfnissen aus.

Dass sie mit dieser Haltung nicht immer auf Verständnis stößt, weiß die Moderatorin. Dennoch bleibt sie ihrer Linie treu.

"Wenn mein Kind bei mir schlafen möchte, dann darf es das. Ich möchte mich nicht gegen die Natur stellen", so Kilibarda.

Mit ihren deutlichen Aussagen dürfte die Moderatorin erneut eine Debatte unter Eltern auslösen. Schließlich wird kaum ein Thema so kontrovers diskutiert wie die Frage, ob Babys möglichst früh Selbstständigkeit lernen sollten, oder ob Nähe und Trost gerade in den ersten Lebensjahren wichtiger sind.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.08.2026, 17:08