2:1! Der österreichische Trainer Oliver Glasner darf durchatmen. Seine Frankfurter siegen am Sonntag in der elften Runde der deutschen Bundesliga bei Greuther Fürth. In der spektakulären Schlussphase erzielen die Hausherren den zwischenzeitlichen Ausgleich, sägen schon an Glasners Trainerstuhl. Rafael Borre erlöst seinen Coach in der 94. Minute mit dem Siegestreffer.
Es ist erst der zweite Saisonsieg, mit dem sich die Eintracht die Nachzügler der Liga ein wenig vom Leib halten kann. Greuther Fürth ist mit nur einem einzigen Zähler auf dem Konto Stockletzter. Ein Punkteverlust hätte für Glasner in der Krise schon das Aus bedeuten können.
Viel Kredit kann er sich mit dem Auswärtssieg allerdings nicht erspielen. Die Gastgeber sind über weite Strecken mindestens ebenbürtig. Erst in der 75. Minute bringt Sebastian Rode die "Adler" in Führung. Dann folgt die turbulente Schlussphase mit den Treffern von Cedric Itten (92.) und Borre.
43 Prozent Ballbesitz, 14:20 Torschüsse – Frankfurt tritt gegen den Abstiegskandidaten Nummer eins alles andere als souverän auf, erzittert sich die drei Punkte. Den 14. der Liga trennen allerdings nur drei Punkte von Augsburg auf dem Relegationsrang. Der Druck auf Glasner und sein Team bleibt groß.