Last-Minute-Tickets zum Opernball um 2.000 Euro

Im Internet versuchen verhinderte Ballgäste in letzter Minute, ihren Opernball-Karten loszuwerden. Trotz Zeitdruck sind die Karten alles andere als billig.
"4 Karten mit 4 Tischanteilen zum Originalkaufpreis von EUR 2.080 krankheitsbedingt zu verkaufen. Übergabe heute", schreibt Raphael A. am Donnerstag Nachmittag auf der Facebook-Seite des Wiener Opernballs. Ob er seine Karten zum Ball losgeworden ist? Unwahrscheinlich. Denn wie bei ihm tauchen am Donnerstag plötzlich zahlreiche Angebote für Tickets im Netz auf.



Doch nicht alle dürften seriös sein. So berichten Nutzer, die sich tatsächlich für Karten interessierten, dass Nutzer sie zu betrügen versuchten. "Achtung!", warnt Felidae G. vor zwei Verkäufern. "Bekam von Beiden das SELBE Angebot zu angeblichen Opernballkarten mit der selben Reservierungsnummer und dem selben (falschen) Namen auf der angeblichen Reservierung - mit Wohnsitz in Tschechien."

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Abgelaufene Tickets um horrende Preise

Michelle K. wiederum versuchte noch nur vier Stunden vor der Opernball-Eröffnung ihre vier Karten loszuwerden. Preis? Verhandelbar. Auf Online-Portalen wie willhaben.at werden die Karten ebenso fleißig gehandelt. "Verkaufe zwei Karten für den Opernball am 20. Februar in der Wiener Staatsoper, weil zwei meiner Verwandten leider verhindert sind", so Antonia S. Die zwei karten kosten 1.500 Euro – bei Selbstabholung.

Auf willhaben.at finden sich für Schnellentschlossene die günstigsten Tickets um 315 Euro, die teuersten bewegen sich im mittleren vierstelligen Bereich. Kurios: Am Portal ebenso wie auf Ebay werden nicht nur Karten, sondern auch abgelaufene Tickets der Vorjahre oder Tischkärtchen und Tischanteile verkauft. Zu Preisen ab 1 Euro, aber bis zu 999 Euro und teils darüber.



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