Laster verliert Beton während Fahrt, zerstört 25 Autos

Der Laster verlor den Beton auf einer Länge von sechs Kilometern.
Der Laster verlor den Beton auf einer Länge von sechs Kilometern.FF St. Florian/Inn
Über eine Strecke von sechs Kilometer verteilte ein Betonmischer im Bezirk Schärding seine Ladung. 25 Autos wurden dadurch teils schwer demoliert.

Eine wahre Spur der Verwüstung zog ein Baufahrzeug Donnerstagnachmittag auf der B 137 zwischen Andorf und Schärding. Wie die Polizei berichtet, verlor ein Mischfahrzeug während der Fahrt rund einen Kubikmeter Fertigbeton.    

Erst nach rund sechs Kilometern bemerkte der rumänische Lenker (35) aus dem Bezirk Gmunden das Missgeschick, parkte den Lastwagen gleich danach am Fahrbahnrand. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Lkw aber schon einen gehörigen Schaden angerichtet. 

 Insgesamt 25 Autos wurden durch den verlorenen Beton teils schwer beschädigt, schreibt die Polizei-Pressestelle in einer Aussendung. "Bei den meisten Autos kam es zu Schäden durch Steinschläge, auch an der Windschutzscheibe", so ein Feuerwehrmann zu "Heute".

Mit 20 Mann war die Feuerwehr St. Florian/Inn vor Ort. "Wir waren vor allem mit den nötigen Absicherungs- und Umleitungsmaßnahmen beschäftigt. Nach etwa eineinhalb Stunden konnten wir wieder einrücken", so Kommandant Johannes Veroner.

Die verunreinigte Fahrbahn wurde mit einer Lkw-Kehrmaschine gereinigt und anschließend wieder für den Verkehr freigegeben.

Auslöser des "Fertigbeton-Dramas" dürfte laut derzeitigem Stand ein technisches Gebrechen an der Kreuzhebelsteuerung des Lasters, die für das Entladen verantwortlich ist, gewesen sein.

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