Österreich

Latsche rettete Wanderin das Leben

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:24

Eine Latsche hat einer 53-jährigen Tirolerin am Freitag in Thierbach womöglich das Leben gerettet. Die Einheimische war beim Abstieg von der Gratlspitze in steilem und felsendurchsetztem Gelände rund 70 Meter in die Tiefe geschlittert, ehe sie sich unmittelbar vor einem Felsabbruch an der Latsche festklammern konnte. Die Frau wurde mittels Tau von einem Rettungshubschrauber geborgen.

Die 53-Jährige war Freitagvormittag alleine von der Holzalm auf die 1.899 Meter hohe Gratlspitze aufgestiegen. Kurz nach 12.00 Uhr rief sie ihren Ehemann an, dass sie abgestürzt sei. Dieser fuhr mit dem Auto zur Holzalm und stieg zur Gratlspitze auf. Rund 100 Meter unterhalb des Gipfels sah er seine Frau in der steilen Rinne hängen. Die alarmierten Einsatzkräfte versorgten die Verletzte, bevor sie mit dem Tau geborgen wurde.

Laut Polizei dürfte die Frau wegen eines gebrochenen Wanderstocks das Gleichgewicht verloren haben. Unmittelbar hinter der Latsche befindet sich ein in etwa 30 Meter hoher, senkrechter Felsabbruch. Die 53-Jährige wurde ins Krankanhaus Kufstein geflogen, das sie Freitagnachmittag bereits wieder verlassen konnte.

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