Der Unternehmer und ehemalige Formel-1-Weltmeister Niki Lauda hat am Donnerstag ein Angebot für die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki eingereicht. Details zur Höhe des Angebots sind nicht bekannt.
Die irische Airline Ryanair steigt hingegen aus dem Rennen um Niki aus. Man will keine Angebote stellen. "Bedauerlicherweise herrscht Unklarheit über die Vermietung von Lufthansa-Flugzeugen an Niki, und diese konnten nicht rechtzeitig behoben werden", so ein Ryanair-Sprecher am Donnerstag. Auch das Berliner Luftfracht- und Logistikunternehmen Zeitfracht bietet nicht mehr mit.
Verkauf bis Ende Dezember
Dem Vernehmen nach gibt es mehrere Interessenten: Neben Niki Lauda treten der Reise-Konzern Thomas Cook und die Schweizer Fluglinie PrivatAir.
Ein Sprecher von Niki-Insolvenzverwalter Lucas Flöther erklärte gegenüber "Heute", es sei "noch bis Ende Dezember Zeit, eine Investorenlösung für den Niki-Geschäftsbetrieb zu finden". Damit steht noch kein endgültiger Verkaufstermin fest.
Lauda hatte die Airline 2003 gegründet, war aber 2011 ausgestiegen. Zunächst sollte die Fluglinie zusammen mit der insolventen Air Berlin von der Lufthansa übernommen werden, doch der deutsche Airline-Gigant machte wegen kartellrechtlicher Bedenken aus Brüssel einen Rückzieher. Lauda hatte diesen Schritt scharf kritisiert.
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(red)