Formel-1-Legende Niki Lauda hat erstmals über den schweren Motorradunfall seines Sohnes Lukas im Sommer gesprochen. "Es war von schwer verletzt bis tot die Rede", erzählte er im Ö3-"Frühstück bei mir". Ärzte retteten dem 35-Jährigen das Leben und auch die schwer verletzte Hand.
Formel-1-Legende Niki Lauda hat erstmals über den schweren Motorradunfall seines Sohnes Lukas im Sommer gesprochen. "Es war von schwer verletzt bis tot die Rede", erzählte er im Ö3-"Frühstück bei mir". Ärzte retteten dem 35-Jährigen das Leben und auch die schwer verletzte Hand.
Nach dem Unfall auf Ibiza machte Lauda die schwersten Stunden seines Lebens durch. "Lukas wurde von einem Engländer gerammt, der in die falsche Richtung geschaut hat, als er aus einer Straße hinausgebogen ist. Er ist dann mit einem irren Karacho über das Auto geflogen", erzählte Lauda im Gespräch mit Claudia Stöckl.
"Nach fünf Stunden habe ich Arzt erreicht"
Seine Ex-Frau informierte Lauda über den schweren Unfall. "Marlene hat mich angerufen und hat gesagt, ein schwerer Unfall ist passiert, aber mehr konnte ich aus ihr nicht herauskriegen, weil sie so emotional so fertig war. Es war von schwer verletzt bis tot die Rede. Nach fünf Stunden habe ich dann endlich den behandelnden Arzt herausgefunden und erreicht."
Lauda erfuhr von den schweren Blessuren, die sein Sohn erlitten hatte. "Die linke Hand hat sich durch den Anprall gedreht und war eigentlich abgerissen. Der Oberschenkel war durchbohrt wie durch ein Eisenrohr. Dann hat es lange gedauert bis das Rückgrat untersucht war. Das war die schwerste Zeit, denn sogar eine Querschnittlähmung stand im Raum."
"Motorradfahren wird Lukas nicht mehr"
Der vierfache Vater flog dann nach Ibiza und hat seinen ältesten Sohn zu dem speziellen Unfallchirurgen nach Barcelona gebracht. "Der hat ihn mit vollem Erfolg die linke Hand wieder in Ordnung gebracht. Nur den kleinen Finger kann er noch nicht richtig bewegen." Eines steht fest: "Motorradfahren wird Lukas nicht mehr."
Zur Ruhe wird der Lauda mit seinen Söhnen allerdings nicht kommen, denn auch der jüngste zeigt schon Renn-Ambitionen. Lauda erzählte auf Ö3, dass auch Max (5) schon mit dem Scooter durch das Haus düst, mit dem Schlachtruf: "Ich werde Weltmeister!" Seine Frau Birgit sieht darin sogar die Zukunft des Zwillingsbuben, doch der Renn-Profi ist strikt dagegen. "Birgit sagt immer wieder, Formel 1 ist viel sicher geworden und Max muss Rennfahrer werden. Da haben wir einen Konflikt. Ich bin dagegen, es ist gefährlich und er würde immer der Lauda-Bua sein."
Kompromissbereiter zeigt sich Lauda schon bei einer anderen Neigung seiner Frau. Birgit Lauda liebt Inneneinrichtung und Design, so wurde die aktuelle Lauda Villa auf Ibiza, kaum war es von seiner Frau fertig eingerichtet, schon wieder verkauft. "Einrichten ist ihre Faszination das tut sie gerne. Ich lasse ihr da freie Hand. Ich weiß ja nicht einmal in der Früh ob mein Pullover zum Hemd passt."
Letzter Umzug auf Ibiza im August
In jedem Fall ist aber nach diesem, dem dritten Umzug auf Ibiza, jetzt Schluss. Lauda sagte auf Ö3: "Die Lage von dem neuen Haus, das wir nach einem Umbau im August beziehen können, ist perfekt. Sieben Minuten vom Flughafen, hat einen schönen Ausblick auf die Stadt und auf das Meer. Und ich habe Birgit gesagt: "Wenn du das fertig hast ziehe ich nie mehr aus."