Lauda verrät seine letzten Geheimnisse

Sein neues Buch heißt "Reden wir über Geld" - doch Niki Lauda spricht darin nicht nur über Finanzen, sondern auch über ein uneheliches Kind und sein rotes Kapperl.

Sein neues Buch heißt spricht darin nicht nur über Finanzen, sondern auch über ein uneheliches Kind und sein rotes Kapperl.

Niki Lauda ohne rote Kappe – das ist wie Wien ohne Würstelstand oder Venedig ohne Tauben. Und kommt dennoch vor. Nämlich "überall, wo es der Respekt gebietet. Etwa bei Beerdigungen, in Kirchen oder wenn der spanische König kommt." Sonst greift der dreimalige Formel-1-Champion jeden Morgen zu seinem Markenzeichen, das ihm dank eines Sponsors (derzeit Novomatic) eine Millionengage pro Jahr einbringt.

Doch der 66-Jährige setzt die Kopfbedeckung nicht nur des Geldes wegen auf, sondern auch aus Selbstschutz: "Es gibt bis heute Menschen, die starren ungeniert auf mein verbranntes Ohr. Ohne Kappe fühle ich mich nackt und blöden Blicken ausgeliefert." Jedes zweite Monat nimmt Niki Lauda eine neue, "weil die alte schmutzig geworden oder ausgebleicht ist. Aber das Wechseln ist immer ein Drama, denn je länger ich sie trage, desto perfekter wird die Passform."

Der Mercedes-Teamchef verwendete sie erstmals nach seinem Feuerunfall 1976 auf dem Nürburgring – um den Kopfverband in Position zu halten. Seither blieb er Rotkäppchen, mit einer Ausnahme: 2011 trug Niki für einige Monate blau. Und noch ein Geheimnis lüftet Niki Nationale in "Reden wir über Geld": Er hat neben seinen Kindern Mia, Max, Lukas und Mathias einen unehelichen Sohn: "Er ist 1981 geboren. Dass ich ihm kein vollwertiger Vater sein konnte, bedaure ich."

(red)

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