Nach harten Verhandlungen zwischen Wirtschaftskammer und dem Laudamotion-Mutterkonzern Ryanairwurde Ende vergangener Woche eine Einigung beim Kollektivvertrag erzielt. Wie die Fluglinie am Motnag mitteilte, wird der Standort in Wien erhalten bleiben und mit 1. Juli seinen Betrieb wieder aufnehmen.
Der Flugbetrieb wird zunächst mit drei Airbus A320-Maschinen gestartet, bis August soll der Betrieb dann bis auf zehn Maschinen aufgestockt werden. Entlassungen wird es aber sowohl bei Piloten als auch Flugbegleitern geben. Der Großteil der Belegschaft könne aber gehalten werden. Im Gegenzug wird Ryanair seinen Wien-Standort mit derzeit drei Maschinen nicht weiter ausbauen, kündigte Laudamotion an.
Ab sofort können mit Laudamotion Flüge in mehrere Urlaubsdestination in Griechenland, Zypern, Italien, Spanien, Israel und Portugal gebucht werden. Zudem auch Flüge in mehrere europäische Haupt- und Großstädte.
Mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie gerieten viele Fluglinien weltweit ins Straucheln, nachdem beinasshe der gesamte Flugverkehr einbrach. Laudamotion-Mutterkonzern Ryanair stellte Sozialpartnern und Regierung mehrere Ultimaten und drohte mit der Einstellung des Standortes in Wien-Schwechat.
Auch die Austrian Airlines ist in Verhandlungen um Staatshilfen. Noch heute - Montag - soll eine Einigung präsentiert werden, heißt es.