Untersuchung zu Trump-Amtsenthebung kommt

Ein umstrittenes Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten könnte für Donald Trump immense Folgen haben. Am Ende könnte die Amtsenthebung stehen.

Die Präsidentin des US-Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, will der "Washington Post" zufolge noch am Dienstagabend den Start einer Untersuchung zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump bekanntgeben.

Die Zeitung berief sich auf Quellen in der Demokratischen Partei. Pelosi hatte zuvor für 23 Uhr (MESZ) eine Erklärung zu einer Untersuchung gegen Trump angekündigt. Details nannte sie nicht.

Trump selbst kündigte für Mittwoch die Veröffentlichung einer Abschrift seines umstrittenen Telefonats mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj an.

Trump ist sich keiner Schuld bewusst

Seine Regierung werde ein komplettes Transkript des Gesprächs liefern, dessen Vertraulichkeit dafür aufgehoben werde, twitterte Trump am Dienstag. Dies werde zeigen, dass das Telefonat "völlig angemessen" gewesen sei.

Das Transkript werde auch belegen, dass er Selenskyj nicht unter Druck gesetzt habe, Nachforschungen im Zusammenhang mit seinem potentiellen demokratischen Herausforderer Joe Biden zu starten, und dass es keine Verknüpfung von US-Hilfszahlungen gegen eine Untersuchung gegeben habe.

Medienberichten zufolge hatte Trump Selenskyj in einem Telefonat im Juli unter Druck gesetzt, Nachforschungen zu Biden und seinem Sohn zu unternehmen. Dabei gehe es um Korruptionsvorwürfe in der Ukraine, in die Bidens Sohn verwickelt sein soll. Biden soll als damaliger US-Vizepräsident von der Ukraine gefordert haben, Ermittlungen gegen seinen Sohn einzustellen.

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