Laute Musik: Mann griff Security in Asylheim an

Bild: Daniel Schreiner

Wegen lauter Musik hatte ein Sicherheitsmann einen 36-Jährigen in einer Asylunterkunft zur Rede stellen wollen, der Tschetschene griff zum Messer, musste jetzt vor Gericht.

Mit lauter Musik hatte ein Tschetschene (36) im September 2018 in einem Asylheim in Lilienfeld seine Mitbewohner verärgert. Ein Security-Mann (55) sollte schließlich für Ruhe sorgen. Doch der 36-Jährige griff zum Messer, sagte in Richtung Security: "Schau, wie schön das Messer ist" und wollte es dem 55-Jährigen

in den Bauch rammen.

Doch dabei geriet der Tschetschene an den Falschen, der Ungar (55) war lange Kampfsportler und Justizwachebeamter in seiner Heimat: Er konnte ausweichen und den Angreifer entwaffnen.

Zwei Promille im Blut

Jetzt vor Gericht in St. Pölten erinnerte sich der Tschetschene nicht daran, zwei Promille hatte er übrigens damals intus. "Es wird so gewesen sein", sagt er vorm Richter am Landesgericht Sankt Pölten und fasste zwei Jahre teilbedingte Haft aus, davon acht Monate Gefängnis. Der Richterspruch ist allerdings nicht rechtskräftig.

(Lie)

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