Lawine riss zwei Nachwuchsläufer in den Tod

Bild: AP

Bei einem Lawinenabgang oberhalb von Sölden sind am Montag offenbar zwei Personen verschüttet worden. Nach ersten Informationen der Polizei dürften die beiden von einem Ziehweg in eine gesperrte Piste eingefahren sein.

Bei den beiden Toten, die bei einem Lawinenabgang in Sölden ums Leben gekommen sind, handelt es sich um zwei amerikanische C-Kader-Läufer. Das hat Patrick Riml, der Söldener Alpinchef des , am Montag beim Weltcup in Zagreb bestätigt. Den US-Läufern wird der Start am Dienstag beim Weltcup-Slalom in Zagreb deshalb frei gestellt.

Laut Riml handelt es sich bei den verunglückten Nachwuchsfahrern um Bryce Astle aus Salt Lake City sowie Ronald Berlack aus Franconia in New Hampshire, wo auch Bode Miller her ist. "Leider Gottes hat es an die 45 Minuten gedauert, bis man sie in dreieinhalb bis vier Meter Tiefe gefunden hat", sagte Riml.

Das US-Alpinski-Team und damit auch Lindsey Vonn, Mikaela Shiffrin, Ted Ligety oder Bode Miller trainieren seit mehreren Jahren während ihrer Europa-Aufenthalte in Sölden. US-Herrenchef Sasha Rearick war am Montag sofort von Zagreb nach Sölden gefahren, um mit der geschockten Nachwuchs-Mannschaft in Kontakt zu treten.

Trauer beim US-Skiteam

Nur einen Tag nach dem dominierte beim US-Skiteam, das in einem Monat bei der WM in Vail und Beaver Creek Heimvorteil genießt, tiefe Trauer. Am Dienstag steht in der kroatischen Hauptstadt noch ein Flutlicht-Slalom für die Herren auf dem Programm.

"Wir haben sofort die Athleten hier in Zagreb informiert und ihnen den Start am Dienstag frei gestellt", verwies Riml darauf, dass einige der Weltcup-Fahrer annähernd gleich alt sind und mit den beiden Verunglückten gemeinsam trainiert haben. "Sie hatten intensiven Kontakt zueinander. Die Stimmung ist im Moment natürlich dementsprechend."

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