Giampiero P. entging der Lawine, die ein Hotel in Mittelitalien verschütterte, nur knapp: Er war gerade im Freien, als die Schneemassen zuschlugen, und alarmierte die Rettung. Seine Familie befindet sich noch in dem Gebäude.
Giampiero P. entging der , nur knapp: Er war gerade im Freien, als die Schneemassen zuschlugen, und alarmierte die Rettung. Seine Familie befindet sich noch in dem Gebäude.
"Ich habe alles verloren, da drin sind noch meine Frau und meine beiden Kinder, Ludovica, sie ist 6 Jahre alt, und Gianfilippo, 8 Jahre. Ich habe nur überlebt, weil ich etwas aus dem Auto geholt habe", erzählte der Koch im Krankenhaus, wo er wegen Unterkühlung behandelt wird. Von seiner Frau Adriana und den Kindern gibt es bis jetzt kein Lebenszeichen.
Giampiero setzte sich zusammen mit einem anderen Mann namens Fabio S., der ebenfalls gerade im Freien war, als die Lawine kam, in sein Auto. Per WhatsApp benachrichtigten sie den Notruf und harrten stundenlang in dem Fahrzeug aus. Stimmen aus dem Hotel habe er währenddessen keine gehört - nur eine Wand aus Schnee.
Sein Arbeitgeber, Quintano M., erzählte dem Corriere della Sera, dass Giampiero und andere Gäste eigentlich abreisen wollten: "Sie hatten bezahlt und befanden sich im Foyer. Ihnen wurde gesagt, dass der Schneepflug um 15 Uhr da sein hätte sollen, doch die Ankunft wurde auf 19 Uhr verschoben. Die Gäste hätten bereits die Koffer gepackt und wollten sich auf den Weg machen.