Österreich

Lawinenabgang endete in Tirol glimpflich

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:22

Ein großer Lawinenabgang bei Fulpmes im Tiroler Stubaital ist am Dienstag glimpflich zu Ende gegangen. Sechs Personen wurden nach Angaben der Polizei zum Teil teilverschüttet, blieben aber unverletzt. Der riesige Lawinenkegel war stundenlang abgesucht worden, weil eine weitere Person unter den Schneemassen vermutet worden war. Die Suche konnte schließlich ergebnislos eingestellt werden.

Eine Dreiergruppe - zwei Salzburger und ein Deutscher - war zunächst vom Skigebiet Schlick zum 2.611 Meter hoch gelegenen Hohen Burgstall aufgestiegen, als der erste Tourengeher am Grat in 2.400 Metern Höhe das riesige Schneebrett auslöste. Unterhalb der Gruppe wurden auch drei Variantenskifahrer, deren Identität vorerst unbekannt war, von den Schneemassen erfasst.

Eine siebente Person war schließlich noch unter der Lawine vermutet worden, die 300 Meter breit war. Ein Liftangestellter wollte dies beobachtet haben. Entgegen ersten Informationen musste niemand ins Krankenhaus geflogen werden.

Im Einsatz standen 60 Mann der Bergrettungen des Vorderen Stubaitales, drei Alpinpolizisten, vier Lawinenhunde und drei Hubschrauber.

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