Lawinenabgang in Tuxer Alpen fordert Todesopfer

Ein 100 Meter breites Schneebrett hatte einen Mann im Bereich des Arbeserköpfls mitgerissen und verschüttet. Jede Rettung kam zu spät.

Ein Lawinenabgang in den Tuxer Alpen im Gemeindegebiet von Schwaz (Tirol) hat am Montagvormittag einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Eine Augenzeugin hatte den Notruf gewählt, es wurde eine verschüttete Person vermutet. 

"Der Lawinenkegel ist mit einer Abrisskante von 100 Metern und einer Länge von 400 bis 500 Metern ziemlich groß", schilderte der Schichtleiter der Leitstelle, Lukas Huber, gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" die Situation vor Ort.

Leiche gefunden

Auch ein Helikopter der Flugpolizei Innsbruck, ausgerüstet mit einer sogenannten Recco-Sonde, stieg auf, um einen möglichen Verschütteten unter den Schneemassen zu orten.

Am Nachmittag folgte die traurige Gewissheit. Durch die intensive Suche konnte ersten Informationen zufolge ein 68-Jähriger ausfindig gemacht werden. Allerdings kamen jede Rettung zu spät, der Mann war bereits tot.

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