Der seit langem angestrebte Zusammenschluss rechter Parteien im EU-Parlament ist besiegelt. Front-National-Chefin Marine Le Pen soll die dafür erforderlichen 25 EU-Mandatare aus sieben Staaten - darunter auch die FPÖ - unter einen Hut gebracht haben.
Der seit langem angestrebte Zusammenschluss rechter Parteien im EU-Parlament ist besiegelt. Front-National-Chefin Marine Le Pen soll die dafür erforderlichen 25 EU-Mandatare aus sieben Staaten - darunter auch - unter einen Hut gebracht haben.
Schon seit mehreren Jahren versuchen rechtspopulistische im EU-Parlament eine gemeinsame Fraktion zu bilden. Der Fraktionsstatus bedeutet für die Parteien mehr Vorrechte - etwa mehr Redezeit - und mehr Geld. Nun soll erstmals alle norwendigen Rechtsaußen-Parteien unter einen Hut bekommen haben.
Für den Status als Fraktion sind 25 Abgeordnete aus mindestens sieben Mitgliedsstaaten notwendig. Vor allem an letzterer Bedingung waren bisherige Versuche immer gescheitert. Neben dem Front National sind beim "Europa der Nationen und Freiheiten" auch die FPÖ, die italienische Lega Nord, die niederländischen PPV und die belgische Vlaams Belang mit an Bord.
Allein der Front National stellt nach der vergangenen EU-Wahl 23 Abgeordnete im EU-Parlament. Wer die restlichen beiden benötigten Parteien sind, ist noch nicht bekannt. In frage kämen neben der rechtsextremen ungarischen Jobbik auch die britische UKIP oder die deutsche AfD.