Was würde Beethoven zu Selfies und Tauben sagen?

Bei der Stadttour "Speaking Statues" wird Geschichte lebendig. Als berühmte Persönlichkeiten verkleidete Fremdenführer erzählen über ihre Figur und deren Zeit.
Was würden die Statuen der Inneren Stadt erzählen, wenn sie für einen Tag zum Leben erwachen würden? Dieser Frage geht die Stadtführung "Speaking Statues" nach, die Touristen und interessierte Wiener zu einer Reise zu Wiens meist fotografierten Denkmälern und zugleich auf eine Zeitreise mitnimmt. Das besondere daran ist, dass die Stadtführer dabei als jene Persönlichkeiten verkleidet sind, vor deren Statue sie stehen.

Was denkt eine Statue über Touristen-Selfies und Tauben?

"Wir wollen uns spielerisch und unbefangen der Frage nähern, was es bedeutet eine Statue am Beethovenplatz oder im Stadtpark zu sein. Wie geht das plastische Bildwerk von heute mit Touristen-Selfies, Tauben, dem Wetter und dem auf einige Songs begrenzten Repertoire von Straßenmusiker um? Was wird sie schockieren, wenn sie aus ihrem langen, kalten Schlummer erwachen und unsere moderne Welt sehen? Und … was denken sie über die anderen Statuen?", erklärt der Erfinder der Tour Eugene Quinn.

Von Beethoven zu Strauß und Schindler

Ausgehend vom Schwarzenbergplatz führt die Tour zu verschiedenen historischen Persönlichkeiten, die Wien ihren Stempel aufgedrückt haben. So "erwacht" etwa die Statue von Ludwig van Beethoven in der Lothringer Straße ebenso zum Leben wie die goldene Statue von Johann Strauß oder der österreichische Landschaftsmaler Emil Jakob Schindler im Stadtpark.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Zeitreise ist kostenlos und dauert in etwa 90 Minuten. Veranstaltet werden die "Speaking Statues"-Touren von "Space and place" in Kooperation mit den Sport- und Freizeitbetrieben der Wirtschaftskammer Wien und Austria Guides.

Die nächsten Touren, ebenfalls wieder auf Deutsch und Englisch, sind für 23. September und 14. Oktober 2018 geplant. "Alle Wiener, die ihre Stadt in einem neuen Licht sehen wollen, sowie alle Touristen, die sich auf ein einzigartiges Abenteuer einlassen wollen, sind herzlich willkommen", so Quinn. (lok)

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