Lebensretter bei Einsatz von Badenden beschimpft

Bild: Österreichische Wasserrettung

Trauriger Vorfall im Strandbad Klagenfurt: Nachdem ein 82-jähriger Badegast am Freitag Nachmittag einen Herzinfarkt erlitt, kam der Notarzthubschrauber Christophorus 11 zu Hilfe. Die Retter mussten sich beim Einsatz jedoch beschimpfen lassen, da sich Badende in ihrer Ruhe gestört fühlten und Handtücher davonflogen.

Trauriger Vorfall im Strandbad Klagenfurt: Nachdem ein 82-jähriger Badegast am Freitag Nachmittag einen  Herzinfarkt erlitt, kam der Notarzthubschrauber Christophorus 11 zu Hilfe. Die Retter mussten sich beim Einsatz jedoch beschimpfen lassen, da sich Badende in ihrer Ruhe gestört fühlten und Handtücher davonflogen.

"Zuerst mussten wir eine Zeit lang über dem Wasser schweben, weil wir uns vergewissern mussten, dass im Nahbereich keine Schwimmer sind", erklärte C11-Pilot Markus Seidl gegenüber der "Kleinen Zeitung". Mit Handzeichen musste man schließlich deutlich machen, dass der Hubschrauber am Steg landen wird. Einige Badegäste halfen mit, den Steg zu räumen.

Doch andere Gäste zeigten sich äußerst empört über den lebensrettenden Einsatz und beschimpften die Helfer wegen der "Ruhestörung" und den wegfliegenden Handtüchern. Während das Rettungsteam den 82-Jährigen transportfähig machte und ihm infolge das Leben rettete, fielen böse Schimpfwörter für die Männer. Der Mann wurde ins Klinikum Klagenfurt geflogen.

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