von Sandra Kartik - Normalerweise fährt der 21-Jährige immer im Team des Roten Kreuz wenn es zum Einsatz kommt. Bei einer Heimfahrt musste er schnell reagieren.
Lukas Hatz aus Sieggraben (Mattersburg) will nicht als Held gefeiert werden. "Ich hab nur meinen Job gemacht", betont der Ersthelfer (21) des Roten Kreuzes, der einem Autofahrer (34) aus Niederösterreich das Leben rettete.
Der Soziologie-Student hatte um 3 Uhr Früh gerade einen Freund nach Hause gebracht und fuhr "aus einer Eingebung heraus" über die Burgenland-Schnellstraße (S 31) heim. "Die Sicht war gleich null", als der Sanitäter ein Blinklicht im Wald bemerkte.
Erster Einsatz alleine
Ein Auto war von der Straße abgekommen: "Der Wagen war so schlimm zerstört, wie ich es noch nie gesehen habe", schildert der Lebensretter. Der Lenker wurde hinausgeschleudert, er lag 50 Meter vom Wrack entfernt.
"Normalerweise sind wir im Team unterwegs, das war mein erster Einsatz ganz alleine", schildert Hatz. Ein Taxifahrer und ein Intensivpfleger aus Eisenstadt halfen bei der Suche; Hatz reanimierte den Mann, bevor er ins Krankenhaus Wiener Neustadt kam. (red)