Lebendiges Nachspiel eines Todesfalls: Zwei Salzburgerinnen standen am Montag vor Gericht, weil sie laut Staatsanwalt die Lebensversicherung ihres alkohol- und herzkranken Bruders kurz vor dessen Tod 2014 zu ihren Gunsten umgeschrieben haben sollen.
So sollen sie sich 150.000 Euro erschlichen haben – das Geld stand den Kindern des Verstorbenen zu. Doch es konnte nicht eindeutig bewiesen werden, dass die Frauen die Unterschrift ihres Bruders bei der Versicherung gefälscht hatten – die Schwestern wurden im Zweifel freigesprochen (nicht rechtskräftig).