Als "Leberkäse-Causa" betitelt wird ein Betrugsfall am Bregenzer Bezirksgericht verhandelt. Eine 22-jährige Tankstellenmitarbeiterin soll beim Verkauf von Leberkäse-Semmeln 2.000 Euro veruntreut haben.
Als "Leberkäse-Causa" betitelt wird ein Betrugsfall am Bregenzer Bezirksgericht verhandelt. Eine 22-jährige Tankstellenmitarbeiterin soll beim Verkauf von Leberkäse-Semmeln 2.000 Euro veruntreut haben.
Weil die Betreiber die 22-Jährige bereits in Verdacht hatten, wurde sie fristlos entlassen. Im Prozess wird ihr nun Veruntreuung vorgeworfen. Tatsächlich soll laut "Vorarlberg Online" ein Video beweisen, dass die Frau Münzen aus dem Verkauf von Leberkäse-Semmeln statt in die Kassa in ein kleines Behältnis gab.
Vor Gericht verantwortete sich die Frau damit, dass es sich dabei um die Trinkgeldkassa gehandelt habe, Verbucht hätte sie einige Verkäufe deswegen nicht, weil sich der Computer der Tankstelle immer wieder "aufgehängt" hätte. Der Prozess geht in die nächste Runde: Richter Christian Röthlin will weitere Zeugen befragen.