Ferrari ist zurück an der F1-Spitze! In einem kuriosen Qualifying schnappte sich Charles Leclerc die Bestzeit und "sicherte" diese zusätzlich mit einem Crash in die Wand ab - doch ob er den ersten Startplatz behalten darf hängt von der Beschädigung seines Autos ab. Sollte am Getriebe etwas getauscht werden müssen, wird der Lokalmatador rückversetzt und Max Verstappen könnte die Pole erben.
Die erste Überraschung gab's schon im Q1, Fernando Alonso schaffte es nicht über den Strich. Auch Sebastian Vettel musste zittern, schaffte es auf Platz 15 aber gerade noch in den zweiten Durchlauf.
Der Reifenpoker im Q2 blieb aus, die Top-Teams werden am Sonntag mit den weichen, roten Reifen ins Rennen gehen. Charles Leclerc schickte mit der Bestzeit eine Kampfansage in Richtung Red Bull und Mercedes.
Dann war alles eingerichtet für den Showdown im Q3, doch der lief ohne die Mercedes-Piloten ganz vorne ab. Lewis Hamilton (Platz sieben) und Valtteri Bottas (Platz 3) konnten nicht das Maximum aus ihren Silberpfeilen herausholen.
Am Ende wurde es kurios: Charles Leclerc fuhr im ersten Run die beste Zeit und sorgte für Ärger. Der Monegasse crashte seinen Ferrari beim Swimming Pool, die Session wurde abgebrochen. Somit konnten die Kontrahenten nicht mehr nachlegen. Max Verstappen wurde Zweiter, motzte: "Eine Schande mit der roten Flagge eigentlich!"
Leclerc muss noch zittern, denn sollte sein Getriebe etwas abbekommen haben, droht dem Ferrari-Piloten eine Rückversetzung.