Leclerc holt Baku-Pole, Red Bull schwer geschlagen

Chalres Leclerc
Chalres LeclercImago Images
Charles Leclerc holt die zweite Pole Position in Serie. Der Monegasse entschied am Samstag auch das Qualifying in Baku für sich. 

Nach der Pole in seiner Heimat startet der 23-Jährige auch beim Grand Prix von Aserbaidschan vom ersten Startplatz aus. Es ist die neunte Pole in der Karriere des Ferrari-Stars. Nach einem Getriebe-Defekt hatte der Monegasse im Fürstentum nicht am Rennen teilnehmen können. 

Leclerc hatte bereits im ersten Outing mit 1:41,218 die Bestzeit aufgestellt, damit Serien-Weltmeister Lewis Hamilton um 0,232 Sekunden hinter sich gelassen. WM-Leader Max Verstappen, der als großer Favorit ins Qualifying gegangen war, musste sich mit Rang drei begnügen (0,345). Teamkollege Sergio Perez stellte seinen Boliden nur auf den siebten Rang (+0,699), Mercedes-Pilot Valtteri Bottas wurde geopfert, um Hamilton Windschatten zu geben. Der Finne kam nur auf Rang zehn (+1,441). 

Rote Flagge stoppt Pole-Jagd

Nach einem schweren Crash von Alpha-Tauri-Pilot Yuki Tsunoda wurde die Session vorzeitig abgebrochen. 

"Ich hätte nicht erwartet, dass wir heute hier konkurrenzfähig sind. Es war zwar eine rote Flagge, aber ich bin trotzdem glücklich", lachte Leclerc. Auch Hamilton zeigte sich überrascht. "Damit hätten wir nicht gerechnet. Ich bin stolz auf alle, das ist eine sensationelle Steigerung", lachte der Serienweltmeister. 

Das Qualifying auf dem engen Stadtkurs hatte bereits zuvor dreimal durch rote Flaggen unterbrochen werden müssen. Lance Stroll und Antonio Giovinazzi flogen im Q1 in Kurve 15 ab, im zweiten Qualifying-Abschnitt crashte Daniel Ricciardo in Kurve drei. 

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