Legen Parkkrallen auch die Stadt Linz lahm?

Um sich Geld von ausländischen Falschparkern zu krallen, hat die Stadt Linz 20 Parkkrallen gekauft. Doch diese könnten nicht nur die Autos lahmlegen, sondern auch die Straßenmeisterei.

Am Donnerstag wurde im Gemeinderat fixiert, was eigentlich schon lange beschlossene Sache war. Denn die Stadt hat bereits im Oktober 20 Parkkrallen um 8.400 Euro gekauft, um die Autos von ausländischen Falschparkern vorübergehend stillzulegen – und Strafen abzukassieren. Bislang gingen Linz nämlich jährlich zigtausende Euro durch die Lappen, weil die nichtösterreichischen Parksünder die Strafzettel wegwarfen – und heimfuhren. Das soll sich jetzt ändern.

Doch es gibt Probleme, wie aus einem internen Schreiben der Stadt hervorgeht: Anbringen sollen die Parkkrallen nämlich die Straßenmeisterei-Mitarbeiter. Genauer gesagt, die Partieführer.

Sind diese aber gerade im Parkkrallen- Einsatz, geht man in der Stadt davon aus, dass "der Rest der Partie nicht weiterarbeiten kann und auf die Rückkehr des Partieführers wartet, um Instruktionen zu erhalten". Heißt: Das Anlegen der Parkkrallen würde nicht nur die Autos, sondern auch die Straßenmeisterei zum Stehenbleiben bringen.

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