Erst jetzt wird das traurige Schicksal öffentlich: Der frühere Viva- und Kika-Moderator Lukas Koch ist bereits am 20. Jänner 2025 verstorben. Bestätigt wurde sein Tod erst jetzt – mehr als ein Jahr später – von seiner Schwester.
Woran der TV-Mann starb, bleibt offen. Klar ist jedoch: Koch litt über Jahre hinweg an Depressionen und zog sich zuletzt immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück.
Du bist nicht alleine
Es gibt Hilfe – rund um die Uhr, anonym und kostenlos:
Telefonseelsorge:
142 – jederzeit erreichbar
www.telefonseelsorge.at
Krisenhilfe Österreich:
0800 20 16 16
www.krisenhilfe.at
Rat auf Draht (für Kinder & Jugendliche):
147
www.rataufdraht.at
Sprich darüber. Du musst da nicht alleine durch.
Seine Schwester Manuela Friedrich erinnert sich bewegend an ihn. Wenn er einen Raum betreten habe, "ist die Sonne aufgegangen", sagt sie. Er sei ein Mensch gewesen, der andere mitreißen konnte, immer einen Spruch parat hatte und für viele unvergesslich bleibt. Ihr Wunsch: Dass seine "sensible Seele endlich Frieden findet".
Seine Karriere begann im Jahr 2000 beim Musiksender Viva, wo er unter anderem mit Milka Loff Fernandes und Oliver Pocher vor der Kamera stand. Zwei Jahre später wechselte er zum KiKA und wurde dort schnell zum Publikumsliebling.
Auch seine früheren Kollegen zeigen sich betroffen. Oliver Pocher erinnert sich daran, dass sich ihre Wege zwar getrennt hätten, es aber immer schmerzlich sei, wenn jemand aus der gemeinsamen Zeit so früh gehen muss. Milka Loff Fernandes findet auf Instagram noch deutlichere Worte: Koch habe die Menschen zum Lachen gebracht, sei charismatisch gewesen – "und er hat es nicht geschafft".
Neben seinen Viva- und KiKA-Auftritten war Koch auch für 3sat und ZDFkultur tätig. 2012 wurde er sogar für den renommierten Grimme-Preis nominiert – ein Höhepunkt seiner Karriere.