Lehre für Asylwerber: "Kein Hintertür-Bleiberecht"

Landesrat Gottfried Waldhäusl findet klare Worte.
Landesrat Gottfried Waldhäusl findet klare Worte.Bild: Daniel Schreiner
In der Debatte rund um eine Bleiberecht für Asylwerber in Lehre fand Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPNÖ) am Mittwoch klare Worte.
Seit einigen Tage wird in Österreich eine Debatte darüber geführt, ob Asylwerber, die eine Lehre absolvieren, automatisch ein Bleiberecht bekommen sollen. Während sich etwa der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) kürzlich für ein solches Bleiberecht aussprach, kommt aus NÖ eine klare Absage.

Asyl-Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) spricht von mehr als 31.000 arbeitslosen Asylberechtigten, es gelte zuerst diese zu beschäftigen. "Genau hier müssen wir ansetzen. Jene Menschen, die ein Bleiberecht haben und bei denen eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie bei uns bleiben dürfen, sollen eine Ausbildung absolvieren. Für Wirtschaftsflüchtlinge wird es bei uns in Niederösterreich sicherlich keine Aufenthaltstitel durch die Hintertüre geben", so Waldhäusl.

Und weiter: "Es ist eine Frage des politischen Hausverstandes, zuerst aus den zigtausend arbeitslosen Asylberechtigen Lehrlinge auszubilden, bevor man zulässt, dass durch die Hintertüre ein gesetzlich nicht gegebener Asylgrund geschaffen wird." (min)

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