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Lehrer brachte Schülern Rohrbomben-Bau bei

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:41

Die Lübecker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Lehrer einer privaten Waldorfschule wegen des Baus und der Zündung von zwei Rohrbomben im Beisein von Schülern. Der Pädagoge werde beschuldigt, die "unkonventionellen Sprengkörper" auf Schwarzpulverbasis in einem Heidegebiet vor Kindern zur Explosion gebracht zu haben.

Die Lübecker Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Lehrer einer privaten Waldorfschule wegen des Baus und der Zündung von zwei Rohrbomben im Beisein von Schülern. Der Pädagoge werde beschuldigt, die "unkonventionellen Sprengkörper" auf Schwarzpulverbasis in einem Heidegebiet vor Kindern zur Explosion gebracht zu haben.

Die Fälle ereigneten sich dem Sprecher zufolge bereits 2010 und waren von der Mutter eines Schülers im Mai des vergangenen Jahres zur Anzeige gebracht worden. Seitdem laufen Ermittlungen wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, berichtet die Lübecker Zeitung. Der inzwischen von einem Anwalt vertretene Lehrer habe noch Zeit für eine abschließende Stellungnahme zu den Vorwürfen.

Dem Bericht zufolge betonte die private Schule in einer schriftlichen Mitteilung, dass der beschuldigte Lehrer weiterhin das Vertrauen der Schulführung und der Eltern genieße. Die Mutter eines Schülers erklärte, der Lehrer habe den Versuch "aus Spaß" unternommen, die Schulleitung habe Beschwerden von Eltern über den Vorgang "heruntergespielt". Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, sei der Entzug der Unterrichtserlaubnis des Lehrers denkbar.

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