Der 8-jährige Bub, dessen Vater ihn am Freitag in St. Pölten in den Kopf schoss, kämpft nach wie vor um sein Leben. Die Ärzte operierten das Kind sofort nach der Tat. Trotzdem kämpfen die Mediziner weiter um das Leben des Jungen.
Der 8-Jährige wurde nach dem Kopfdurchschuss in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Trotzdem schwebe er noch in Lebensgefahr, wie die Ärzte sagen. Sein Zustand sei "sehr kritisch", meinen die St. Pöltner Spezialisten.
Neues wurde in der Zwischenzeit über den Vater bekannt. . Doch für die Schule hätte die Mutter ein extra Betretungsverbot beantragen müssen. Da sie das verabsäumte, konnte der Mann das Gebäude der Volksschule Wagram in St. Pölten am Freitag um 8.30 Uhr betreten und seinen Sohn in den Kopf schießen.
Selbst wenn die Lehrer von der Gefahr gewusst hätten, hätten sie nichts gegen den Vater unternehmen dürfen. Nur eine einstweilige Verfügung, so der ORF hätte in etwas genützt. Doch auch dann wäre an der Tatsache nichts zu ändern gewesen, dass der 37-Jährige bewaffnet war, die Lehrer aber nicht.