Missbrauchsverdacht in der Obersteiermark! Wie die "Kronen Zeitung" am Donnerstag berichtet, soll es in einer Fortschule in Bruck an der Mur zu einem Missbrauch einer jungen Schülerin gekommen sein.
Ein Lehrer im Alter von Mitte 30 soll laut der Tageszeitung mit einer Schülerin – sie ist zwischen 15 und 19 Jahre alt – Sex gehabt haben. Ein Bekannter aus dem Umfeld des Mädchens hatte vor rund einem Monat die Brucker Polizei verständigt und über den Missbrauch informiert.
"In dieser Anzeige wird der Vorwurf artikuliert, eine Lehrperson hätte sich einer Schülerin unangebracht genähert", teilte das zuständige Ministerium (Erhalter der Höheren Bundeslehranstalt ist das Landwirtschaftsministerium) auf Anfrage der "Steirerkrone" mit.
Die Direktion wurde ebenfalls über den Vorfall informiert und reagierte sofort. Laut "Krone" meldete die Schulleitung den Vorfall der Personalabteilung des Ministeriums. "Die betreffende Lehrperson wurde daraufhin von der Personalabteilung umgehend suspendiert", erklärt das Ministerium weiter.
Aufgrund der schwerwiegenden Vorwürfe wurde der Lehrer sogar gefeuert. "Mittlerweile ist die Lehrperson also nicht mehr Dienstnehmer des Bundesministeriums", heißt es in der "Krone" weiter. Die Ermittlungen der Polizei laufen jedenfalls auf Hochtouren.
Laut einem Polizeisprecher soll die Schülerin in einer Einvernahme von "einvernehmlichem Sex" gesprochen haben. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Missbrauchs des Autoritätsverhältnisses, da der Lehrer etwa doppelt so alt ist wie die Jugendliche.
Nach Abschluss der Ermittlungen und Befragung der Zeugen bekommt die Staatsanwaltschaft Leoben den Akt. Für den Mann gilt die Unschuldsvermutung.