Lehrer soll mit Waffe Richtung Schüler gezielt haben

Bild: HTL Ferlach

Schwere Vorwürfe in der HTL Ferlach: Ein Lehrer soll mit einer ungeladenen Waffe in Richtung Schüler gezielt und abgedrückt haben. Auch mit der Anwesenheitspflicht nimmt es der Pädagogen nicht so streng: Angeblich hat er unzählige Fehlstunden, berichtet die Kleine Zeitung.

Schwere Vorwürfe in der HTL Ferlach: Ein Lehrer soll mit einer - ungeladenen - Waffe in Richtung Schüler gezielt und abgedrückt haben. Auch mit der Anwesenheitspflicht nimmt es der Pädagogen nicht so streng: Angeblich hat er unzählige Fehlstunden, berichtet die Kleine Zeitung.
Ein anonymer Brief belastet einen Lehrer der HTL Ferlach (Kärnten) schwer: Der Pädagoge soll sich sehr unprofessionell verhalten: "Leider beglückt uns dieser Lehrer im Laufe des Schuljahres eher sporadisch mit seiner Anwesenheit, obwohl der eine zentrale Rolle in unserer Ausbildung einnimmt", steht darin, zitiert die Kleine Zeitung.

Rund ein Viertel des Unterrichts würde er versäumen, schreiben wohl Schüler der Abteilung Waffen- und Sicherheitstechnik. Gründe für sein Fehlen: Außerschulische Veranstaltungen und eine Hochzeitsreise mit einer Kollegin während der Maturavorbereitungen.

"Alle sind aus dem Häuschen"

Das Schreiben, dass dem Kärntner Landesschulrat Rudi Altersberg zugeschickt wurde, wird jetzt geprüft. Vor allem der Vorwurf, dass mit Waffen in Richtung Schüler gezielt wird, lastet schwer: "So etwas darf nicht vorkommen. Noch wissen wir aber nicht, was tatsächlich vorgefallen ist", so Altersberger gegenüber der Kleinen Zeitung.

"Aufgrund der schwerwiegenden Vorwürfe sind bei uns natürlich alle aus dem Häuschen. Aus meiner Sicht sind das aber Unterstellungen, die nicht korrekt und so nicht passiert sind", sagt Direktorin Silke Bergmoser. Die Pädagogin wittert in diesem Brief "ein Racheakt aufgrund persönlicher Animositäten".

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