Jener Lehrer aus dem Stiftsgymnasium Seitenstetten, der in einem Leserbrief einer Redakteurin geschrieben hat, dass sie sterilisiert gehört und die Redaktion angezündet, wird jetzt bestraft. Ab sofort darf er auf Bücher statt auf Schüler aufpassen. Er wurde nicht hinausgeworfen, stattdessen versetzen ihn die Zuständigen in die Bibliothek.
Jener Lehrer aus dem Stiftsgymnasium Seitenstetten, der in einem Leserbrief , wird jetzt bestraft. Ab sofort darf er auf Bücher statt auf Schüler aufpassen. Er wurde nicht hinausgeworfen, stattdessen versetzen ihn die Zuständigen in die Bibliothek.
Der Lehrer regte sich so über einen Artikel auf, dass er dem "Profil" einen Brief schrieb, der alle Grenzen des guten Geschmacks nicht nur sprengte, sondern pulverisierte. "Sie gehören ja aus dem Verkehr gezogen und sterilisiert, damit sich so etwas nicht auch noch weitervermehrt. Ihre Redaktion gehört angezündet und eingeäschert und das Hetzblatt 'Profil' verboten".
Das Stiftsgymnasium distanzierte sich sofort vom Pädagogen und bedauerte "Aussagen, die an die unselige Zeit der NS-Diktatur erinnern". Der SP-Bildungssprecher forderte die Suspendierung des Lehrers.
Als erste Konsequenz legte der Mann seinen Posten als VP-Gemeinderat zurück.
Nun ist es laut "Kurier" fix: Der Pädagoge darf nicht mehr unterrichten! Das Stift als Schulerhalter und die Direktion einigten sich demnach mit dem Lehrer, dass er zwar weiter an der Schule beschäftigt bleibt, aber nur die Schulbibliothek leiten soll.
APA/red.