Tayla B., eine verheiratete Lehrerin aus Australien, wurde am Mittwoch zu mehr als einem Jahr Gefängnis verurteilt. Sie hatte sexuelle Handlungen mit zwei Teenagern begangen, die ihre Schüler waren.
Ihr Anwalt versuchte, die Taten auf unwiderstehliche Impulse durch eine bipolare Störung zurückzuführen. Die Richterin ließ das nicht gelten.
Nach Angaben der "New York Post" wurde B. erstmals im August 2024 verhaftet, nachdem sie Sex mit einem 17-jährigen Schüler in ihrem Auto gehabt hatte. Sie kehrte danach in den Unterricht zurück.
Während sie auf Kaution frei war, kam heraus, dass sie auch einen 16-jährigen Schüler sexuell belästigt hatte. Der Teenager musste die Schule abbrechen, weil er sich so schämte. Keiner seiner Freunde spricht mehr mit ihm, so die Richterin.
Sie habe ihre Position als Lehrerin missbraucht, um das Vertrauen zweier junger Menschen zu verletzen, erklärte Richterin Elizabeth Ryan. Solche Vergehen schaden dem Vertrauen zwischen Familien und dem Bildungssystem enorm.
B. erhielt neun Monate für den Vorfall mit dem 17-Jährigen und ein Jahr für die sexuelle Belästigung des 16-Jährigen – insgesamt 15 Monate Haft. Sie wird zudem 15 Jahre lang im Kinderschutzregister geführt. Eine vorzeitige Entlassung wäre im April 2027 möglich.