Lehrerin "vergaß" kranke Schülerin in Regionalzug

Bild: keine Quellenangabe

Bange Stunden für Mutter Emel Ö. (40) aus Wr. Neustadt (NÖ). Am Montagvormittag rief zerknirscht die Lehrerin an: "Wir haben ihre Tochter Beyza beim Ausflug verloren." Erst in der Früh hatte die Pädagogin wegen des Regens kurzfristig umentschieden: überdachte SCS statt nasses Wien- Sightseeing.

Bange Stunden für Mutter Emel Ö. (40) aus Wr. Neustadt (NÖ). Am Montagvormittag rief zerknirscht die Lehrerin an: "Wir haben ihre Tochter Beyza beim Ausflug verloren." Erst in der Früh hatte die Pädagogin wegen des Regens kurzfristig umentschieden: überdachte SCS statt nasses Wien- Sightseeing.

Außenseiterin Beyza nahm in einem anderen Zugabteil als die kleine Gruppe (rund zehn Teenager) Platz und wurde beim Aussteigen einfach vergessen. Das an einer Erbkrankheit leidende Mädchen fuhr bis zum Hauptbahnhof, wandte sich dort völlig aufgelöst an die ÖBB – eine nette Mitarbeiterin setzte sie in den (richtigen) Zug nach Wr. Neustadt.

Dort kam Beyza zu Mittag an, Vater Ercüment Ö. fragt erleichtert, aber wütend: "Hat die Pädagogin nicht durchgezählt?" Mutter Emel hatte in Panik sogar die Polizei gerufen, weil sie ihre Tochter am Handy nicht erreichen konnte: "Mein Kind ist krank, braucht erhöhte Aufmerksamkeit – und dann das."

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