Lehrling bastelte Rohr- bombe aus 50 Patronen

Bild: hallein.gv.at

Lebensgefahr in Hallein: Ein Lehrling bastelte in Salzburg eine Rohrbombe um seine Freunde zu beeindrucken. Die Polizisten kamen ihm auf die Schliche und nahmen ihm die Bombe ab. Jetzt wird ermittelt wie der 17-Jährige zu den Materialien kam.

Mit 50 Patronen für Signalschusswaffen füllte der Bursch die Bombe. Der Bursch stopfte das Pulver in ein zehn Zentimeter lange und sechs Zentimeter dicke Rohr. Anschließend verschloss er das Rohr auf beiden Seiten und versah es mit einer Zündschnur.

"Es kann sich das Leben in Sekunden ändern"

Nach einem Hinweis untersuchte die Polizei das Moped des Lehrlings und fand die gefährliche Bombe. Thomas Czengel, Sprengstoffexperte beim Einsatzkommando Cobra zu "orf.at": „Wenn man mit Explosivstoffen hantiert und vor allem selbst gebaute Vorrichtungen herstellt - die sind einfach nicht handhabungssicher. Manche Bastler sind sich auch gar nicht der Risiken und Gefahren bewusst, in die sie sich da selbst begeben. Ein kleiner Fehler, eine kleine Unachtsamkeit - und es kann sich das Leben in Millisekunden ändern. Das verzeiht nicht und geht sehr schnell.“

Der Jugendliche muss jetzt mit einer Anzeige rechnen. Außerdem wird ermittelt wie er zu dem Sprengstoff gelangen konnte, eigentlich dürfen Zündschnur und Patronen nicht an unter 18-Jährige verkauft werden.

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