Wer braucht da noch einen Flatscreen? In Wien-Hernals projizierte ein Fan des kultigen Nintendo-Games Mario und seine Freunde jetzt einfach auf eine weiße, zehn Meter breite Hauswand.
Der Corona-Ausnahmezustand macht erfinderisch, wie "Heute"-Leserreporter Richard K. nun bei einem Abendspaziergang durch Hernals entdeckte. Ein unbekannter Gamer hatte in der Rößnergasse einfach eine weiße Hauswand zur Leinwand umfunktioniert. Mittels eines offenbar sehr lichtstarken Beamers projizierte der Fan des Nintendo-Kultspiels "Mario Kart" formatfüllend an die rund zehn Meter breite Wand und gab mit Mario und Co. ordentlich Vollgas.
"Heute" fragte nach: Darf man das?
Eine echt lei(n)wande Idee! Aber: Ist das erlaubt? "Heute" fragte bei der Polizei nach. Von dort heißt es: "An und für sich ist das kein Fall für uns, solange sich niemand beschwert oder keine Gefährdung vorliegt", so die Auskunft.
Anders schaut es natürlich aus, wenn die Hauswand zur Kinoleinwand umfunktioniert wird und sich mehrere Menschen dann - vielleicht sogar lautstark - zum Filmschauen treffen. Lärmerregung, Verstoß gegen die Corona-Regeln oder auch Urheberrechtsverletzungen könnten hier die Probleme sein. Auch pornografische oder anderweitig jugendgefährdende Inhalte bzw. Bilder und Texte, die gegen das Verbotsgesetz verstoßen - wie Hakenkreuze oder ähnliches - würden dem Verantwortlichen gröbere Probleme einbringen.
Auf der sicheren Seite ist man also, wenn man den Beamer - Corona hin oder her - nur in den eigenen vier Wänden in Betrieb nimmt.