Leica Akademie baut ihr Angebot massiv aus

Die österreichische Niederlassung der Leica Akademie baut aus. Künftig soll es mehr Kurse und Vorträge, aber auch einige Ausstellungen geben.

In 15 Ländern ist die Leica Akademie aktiv, darunter in Australien, Japan und den USA. Die österreichische Niederlassung will ihre Aktivitäten künftig ausweiten und vermehrt Kurse, Vorträge, aber auch Ausstellungen in Wien anbieten. "Ein weiterer Ausbau der Infrastruktur für die Akademie ist bereits in Planung, wie zum Beispiel die Ausstattung eines Leica-Fotostudios", heißt es. Dabei sind auch Schulprojekte, vorerst in Niederösterreich und Wien, geplant.

In Wien geht es am 8. Juni 2021 mit einem Workshop zum Thema "Bokeh/offenblendig" Fotografieren für die zweite Klasse der Lehrlinge für Berufsfotografen" (CGG Berufsschule für Chemie, Grafik und gestaltende Berufe, Hütteldorfer Straße 7-17, 1150 Wien) los. "Unser Ziel ist es, den Schülern ein wenig die Geschichte der Fotografie anschaulich näherzubringen, mit der Leica durch die Erfindung des Kleinbild-Formates eng verbunden ist", so Christian Chladek, der Leiter der Leica Akademie Austria. Fotografiert wird mit Leica M10 Modellen, bei denen mittels Messsucher die Schärfe manuell eingestellt wird.

Die Leitz Photographica Auction

Leica ist neben der Akademie unter anderem auch mit der Leica Camera Classics GmbH in Wien vertreten. Das Unternehmen wacht über das größte existierende Ersatzteillager für historische Leicas und organisiert zweimal im Jahr die Leitz Photographica Auction, die größte Versteigerung von Vintage Kameras und Equipment weltweit. Die nächste Leitz Photographica Auction findet am 12. Juni (ab 11 Uhr) im Wiener Hotel Bristol statt. Die Startgebote der 469 Lose liegen zwischen 200 und 150.000 Euro. Es werden Bieter aus über 100 Ländern erwartet, die diesmal aufgrund der Corona-Lage vorwiegend online und via Telefon zugeschaltet werden.

"Besonderes Interesse generieren bei den Auktionen nicht nur Raritäten wie etwa Prototypen, sondern auch Kameras mit Geschichte. Diesmal sind das unter anderem eine Leica MP 0.72 Silver Chrome des Fotografen Martin Hartley mit einem Schätzpreis von 6.000 bis 7.000 Euro und eine Arsenal Kiev FK-6 mit einem Schätzpreis 40.000 bis 50.000 Euro dabei", heißt es. Mit der Leica MP 0.72 Silver Chrome dokumentierte Hartley zwei Expeditionen zum geografischen Nordpol, der heute nicht mehr bereist werden kann.

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