Leiche eines abgängigen Arztes gefunden

Bild: Sabine Hertel
Die Leiche eines seit Dezember 2012 abgängigen Mediziners aus Niederösterreich ist am Sonntag in Wien-Döbling in der Nähe der Höhenstraße gefunden worden. Die Polizei schließt nach dem vorläufigen Ermittlungsstand ein Fremdverschulden aus, hieß es in einer Aussendung.
Die Leiche eines seit Dezember 2012 abgängigen Mediziners aus Niederösterreich ist am Sonntag in Wien-Döbling in der Nähe der Höhenstraße gefunden worden. Die Polizei schließt nach dem vorläufigen Ermittlungsstand ein Fremdverschulden aus.

Der 41-Jährige hatte in Wien als Arzt gearbeitet. Zuletzt gesehen worden war er am 28. Dezember gegen 18 Uhr bei der U-Bahn-Station Heiligenstadt - eine Tag vor einem geplanten Flug nach New York.

Ein Spaziergänger fand heute gegen 12 Uhr den männlichen Leichnam, so die Polizei. Beim Spaziergang nach dem Mittagessen machte der Mann die schaurige Entdeckung auf einem Weg nahe der Kreuzung Himmelstraße und Höhenstraße am Cobenzl in Wien. Minuten später wimmelte es von Polizisten, die Erkenntnis der Spurensicherer: Da es keine äußeren Verletzungen gibt, liegen vorerst keine Hinweise auf Fremdverschulden vor.

Eine Obduktion soll nun endgültige Klarheit bringen. Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt, denn Matthäus W. war nach seinem Dienst im Rudolfinerhaus in Döbling am 28. Dezember verschwunden. Da der 41-Jährige am Abend noch einen Theaterbesuch und am nächsten Tag eine New- York-Reise mit seiner Frau geplant hatte, vermutete die Familie des Abgängigen ein Verbrechen.
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