Seit Tagen vermisst – Patient lag tot in Klinik-Keller

Ein Spitalsbett ist auf dem Gang einer Klinik abgestellt. Symbolbild
Ein Spitalsbett ist auf dem Gang einer Klinik abgestellt. SymbolbildGetty Images/iStockphoto
Tragischer Fund in einem deutschen Krankenhaus. In einem Kellerraum wurde die Leiche eines seit Tagen vermissten Patienten entdeckt.

Horst R. (85) war stationär im Krankenhaus Goslar in Niedersachsen (D) aufgenommen worden, doch seit Samstagfrüh fehlte jede Spur von dem Patienten. Sofort nach ihrer Alarmierung startete die Polizei mitsamt Spürhunden eine großangelegte Suchaktion auf dem Krankenhausgelände und angrenzenden Waldstücken.

Jetzt, Tage später, wird klar, dass offenbar doch nicht alles nach dem Vermissten abgesucht wurde. Am Dienstag machten Mitarbeitende eines Klinikverbundes in Goslar die schreckliche Entdeckung:

In einem Raum des mehrgeschossigen Kellers des Spitals stießen sie auf die Leiche ihres abgängigen Patienten. Für eine Rettung war es längst zu spät, der hinzugezogene Arzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Erste Ermittlungen der Polizei deuten darauf hin, dass der Verstorbene vom äußeren Bereich des Klinikgeländes durch eine Art Schacht in den dortigen Tiefkeller gelangt sein könnte. 

Ob es möglich war aus dem Inneren des Gebäudes in den Bereich des Fundortes zu gelangen, ist Bestandteil weiterer polizeilicher Ermittlungen. Auch die Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde eingeschalten. 

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