Leichen der Männer zu Beerdigung freigegeben

Bild: Daniel Schaler
Nach einem Arbeitsunfall mit zwei Toten am Dienstagnachmittag im Waldviertel sind die Leichen der Männer zur Beerdigung freigegeben worden.

Die Polizei hat den Sachverhalt der Staatsanwaltschaft Krems zur Anzeige gebracht, teilte die Sicherheitsdirektion am Mittwoch auf Anfrage mit. Bei den Opfern handelt es sich um Vater (53) und Sohn (25). Sie waren in einer Künette verschüttet und erst nach Stunden gefunden worden.

Dramatischer Einsturz

Jede Hilfe kam zu spät. Laut Sicherheitsdirektion befand sich der Unfallort im Gemeindegebiet von Pölla (Bezirk Zwettl). Die Männer waren am Dienstag kurz vor 15.00 Uhr in der 30 bis 40 Meter langen, etwa 75 Zentimeter breiten und 3,5 bis vier Meter hohen Künette verschüttet worden. Ein Baggerfahrer schlug in der Folge Alarm. Der Mann war der Polizei zufolge damit beschäftigt gewesen, eine Schaufel gegen eine andere zu tauschen. Dabei hörte er den 53-Jährigen rufen, dass die Künette teilweise eingestürzt sei.

Männer konnten nur mehr tot geborgen werden

Als der Baggerfahrer Nachschau hielt, waren bereits beide Männer verschüttet. Er begann unmittelbar nach der Alarmierung der Einsatzkräfte selbst nach den Opfern zu graben. Geborgen wurden die Leichen letztlich in den Abendstunden von der Feuerwehr. Der tote 53-Jährige wurde etwa vier Stunden nach dem Unglück gefunden, sein Sohn eine weitere Stunde später.

Die Feuerwehr hatte von privaten Arbeiten gesprochen, bei denen sich der folgenschwere Unfall ereignete. Vater und Sohn dürften in einem Wald damit beschäftigt gewesen sein, ein Abflussrohr zu einem Fischteich zu verlegen. Die Arbeiten könnten im Zusammenhang mit dem Vorhaben gestanden sein, einen Brunnen zu graben.

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