Leichenfund: Verwandter mordverdächtig

Bild: Zoom Tirol

Bei der Toten, die am Samstag bei Kirchbichl aus dem Inn in Tirol geborgen wurde, handelt es sich wahrscheinlich um die seit Februar vermisste Frau aus Wörgl.

Eine Obduktion soll Gewissheit schaffen. Ein naher Verwander der 26-Jährigen wurde wegen Mordverdachts erneut festgenommen.

Die Einsatzkräfte von Wasserrettung und Feuerwehr bargen am Samstagvormittag die weibliche Wasserleiche bei Kirchbichl, nördlich von Wörgl, aus dem Inn. Auch wenn das Obduktionsergebnis noch aussteht, gehen die Behörden inzwischen davon aus, dass es sich bei der Toten um die seit Anfang Februar vermisste zweifache Mutter aus Wörgl handelt. Die Kleidung der Toten stimmt mit jener überein, die die 26-Jährige am Tag ihres Verschwindens getragen hat.

Ein naher Verwandter der 26-jährigen Wörglerin wurde deshalb erneut wegen Mordverdachts festgenommen. Der Mann war bereits Mitte März vorübergehend in Untersuchungshaft, musste allerdings wieder auf freien Fuß gesetzt werden, da es keine Leiche und somit keinen eindeutigen Beweis für ein Gewaltverbrechen gab.

In dem Fall hatte es von vornherein viele Ungereimtheiten gegeben. Der Tatverdächtige hatte die 26-Jährige von der Arbeit abgeholt, laut seiner Aussagen sei sie dann aber in ein anderes Auto eingestiegen. (red)

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