Im südlichen Wiener Becken hat es wieder einmal gebebt. Laut GeoSphere Austria wurde ein leichtes Rütteln im Gebäude gespürt. Mit einer Stärke von 2,2 brauchst du dir aber keine Sorgen machen – Schäden an Häusern sind bei so einem Wert nicht zu erwarten.
Wie orf.at berichtet, sind solche Erschütterungen in dieser Gegend keine Seltenheit. Die Ursache liegt an der Mur-Mürztal-Störung. Dort verschieben sich die Krustenteile seitlich, was das Wiener Becken im Osten langsam auseinanderzieht. Das Zentrum des Bebens befand sich etwa vier Kilometer südwestlich von Neunkirchen.
Erst im Juli hat es beim Semmering, an der Grenze zwischen Niederösterreich und der Steiermark, ein stärkeres Erdbeben gegeben. Damals wurde eine Stärke von 4,4 gemessen. Über 800 Menschen haben sich damals bei den Experten gemeldet.