VAR in Minute 95 kostet Leipzig Sieg gegen Hoffenheim

Diskussionen nach dem vermeintlichen Führungstreffer.
Diskussionen nach dem vermeintlichen Führungstreffer.Imago Images
Ein Patzer von RB Leipzig! Die Bullen mussten sich zum Start der 29. Bundesliga-Runde mit einem 0:0-Remis gegen Hoffenheim begnügen. 

Damit verpassten es die Sachsen, Druck auf Tabellenführer Bayern München auszuüben. Mit einem ausgetragenen Spiel mehr beträgt der Rückstand der Elf von Julian Nagelsmann vier Zähler auf den deutschen Serienmeister. Die Münchner gastieren am Samstag in Wolfsburg. 

Hand-Tor zählte nicht

Dabei hatten die Leipziger mit Kapitän Marcel Sabitzer in der 95. Minute der eigentlich nur vier Minuten dauernden Nachspielzeit bereits über den vermeintlichen Siegtreffer gejubelt. Yussuf Poulsen hatte den Ball über die Linie geköpft, sich allerdings zuerst das Leder an die Hand gespielt. Nach dem Eingreifen des Video-Referees wurde der Treffer zu Recht nicht gegeben. 

Gegen kompakt verteidigende Hoffenheimer (mit Stefan Posch, Christoph Baumgartner und Florian Grillitsch) hätten die Leipziger die Partie zuvor entscheiden können. Christopher Nkunku scheiterte in der 59. Minute am Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann, Tyler Adams setzte eine Minute später den Ball am Tor vorbei. 

Die Gäste konnten in einer torchancenarmen Partie keinen einzigen Schuss auf das Leipziger Gehäuse verbuchen. Grillitsch hatte in der 56. Minute ausgetauscht werden müssen, nachdem die Schulter des ÖFB-Teamspielers kurzfristig rausgesprungen war. 

Leipzig konnte damit den Druck auf die Bayern nicht erhöhen, bleibt vier Punkte hinter dem Serienmeister, Hoffenheim bringt der Punkt auf den elften Rang. 

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RB LeipzigTSG 1899 HoffenheimDeutsche Bundesliga

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