In Österreich hält endlich der Hochsommer Einzug und bei Eis und Schnee.
Schneetreiben, eine zickige Katja Riemann und Navigationsgeräte, mit denen sich Raketen lenken lassen: Ein ganz schönes Durcheinander, dass uns der "Tatort" aus Leipzig am Sonntagabend präsentierte. Es stellt sich die Frage, warum im Winter spielt?
Eigentlich begannen die Dreharbeiten im Oktober 2012. Dann aber brach sich Schauspieler Martin Wuttke alias Kommissar Andreas Keppler das Wadenbein und die Aufnahmen konnten erst im Februar diesen Jahres fortgesetzt werden. Daher herrschte vor allem während der ersten Szenen starkes Schneetreiben.
Katja Riemann im "Tatort"
Die Schauspielerin schlüpft im Film in die Rolle der BKA-Ermittlerin Linda Groner, die bei der Suche nach der Wahrheit den Kommissaren immer wieder in die Quere kommt. Zudem geht aus Gesprächen mit Keppeler hervor, dass die beiden früher einmal liiert waren. Am Ende ist sie es schließlich, die den Täter überwältigt. Für Riemann war es insgesamt der dritte Auftritt in einem "Tatort". Ein schnelles Comeback in Leipzig ist ausgeschlossen. "Das war eine einmalige Sache", sagte eine Sprecherin des MDR zu spot on news.
Navigationsgeräte um Raketen zu lenken
Im Fall ist von manipulierten Geräten die Rede, die der Verdächtigte Johannes Bittner (Bernhard Schir) an Unterhändler in Ägypten verkauft. Das ist zwar sehr weit hergeholt, richtig ist aber, dass die GPS-Technologie (Global Positioning System), die wir heute von unseren Smartphones und Navigationsgeräten kennen, ursprünglich für rein militärische Zwecke entwickelt wurde. Erst im Jahr 2000 wurde die Technologie von der US-Regierung für die zivile Nutzung erlaubt. Es lassen sich also nicht nur Autos, Schiffe und Flugzeuge mittels GPS navigieren, sondern auch Raketen.