Wirtschaft

Leitl-Firma musste für Überstunden nachzahlen

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:28

Die "Bauhütte Leitl-Werke" im Besitz der Familie von Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl musste wegen eines Verstoßes gegen den Kollektivvertrag eine Nachzahlung leisten. Die tägliche Arbeitszeit im Ziegelwerk in Eferding war zu lange.

Die "Bauhütte Leitl-Werke" im Besitz der Familie von musste wegen eines Verstoßes gegen den Kollektivvertrag eine Nachzahlung leisten. Die tägliche Arbeitszeit im Ziegelwerk in Eferding war zu lange.

Der Verstoß ist bei einer Prüfung lohnabhängiger Abgaben aufgefallen. In dem rund um die Uhr produzierenden Ziegelwerk arbeiteten 27 Mitarbeiter in Schichten von elf Stunden. Laut Kollektivvertrag sind aber nur täglich maximal 9 erlaubt. Die Regelung war offenbar langjährig eingebürgert und von der Belegschaft auch gewünscht, denn die Beschäftigten mussten nicht jeden Tag in die Arbeit fahren. Sie waren 3 Tage da und hatten 4 frei.

Die Nachzahlung für den Verstoß wurde für die vergangenen 6 Jahre berechnet. Heraus kam ein fünfstelliger Betrag für Überstunden und Abgaben.

Mitarbeiter sind jetzt sauer

Nach der Beanstandung ist sofort die Rechtskonformität hergestellt worden, indem die Beschäftigten nunmehr pro Tag maximal 8 Stunden lang arbeiten. Das hat laut Geschäftsführer Unmut bei der Belegschaft ausgelöst. Deshalb hat man auch gemeinsam mit Betriebsrat und Gewerkschaft versucht, eine andere Lösung zu finden. Der Kollektivvertrag erlaubt das aber nicht.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen