Falsches Polizei-Auto, Lenker ausgeforscht

Ein 38-Jähriger raste letzte Woche auf den Bim-Gleisen am Opernring auf Passanten zu, zum Glück wurde niemand verletzt.

Gefährliche Szenen vergangenen Donnerstag bei der Wiener Staatsoper: Als am Opernring die Ampel für Autofahrer rot zeigte, gingen Fußgänger bei grün über den Zebrastreifen. Doch plötzlich raste ein weißer Ford Focus Cabrio über die Schienen auf die Kreuzung zu - und zwar mit eingeschalteter Sirene.

Als die Passanten merkten, dass der Lenker nicht vor hat stehen zu bleiben, flüchteten sie sogar vom Zebrastreifen um sich in Sicherheit zu bringen. Tatsächlich raste der Lenker über die Kreuzung und zwang andere Verkehrsteilnehmer, die von der Operngasse kamen, zu bremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Ein Mann und eine Frau mussten sogar stehen bleiben, um nicht angefahren zu werden.

Sirenen-Raser ausgeforscht - jetzt drohen hohem Strafen

Der Wiener wurde nun ausgeforscht und wegen des "Verdachts auf Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr" angezeigt.

Hinzu kommen noch weitere Übertretungen, vom Befahren eines Gleiskörpers (Linien 1, 2, D und 71) bis zum Überfahren des Rotlichts. Dem rabiaten Lenker drohen mindestens tausend Euro Strafe.

(wapo)

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