Falscher Polizist knöpft Seniorin über 50.000 € ab

Die Pensionistin wurde per Telefon kontaktiert.
Die Pensionistin wurde per Telefon kontaktiert.Bild: iStock/Symbolbild
Eine Pensionistin aus Leoben musste ihre Gutgläubigkeit teuer bezahlen. Sie fiel auf einen falschen Polizisten rein, der sie um mehrere Zehntausend Euro betrog.
Die 89-jährige Seniorin hatte am Mittwoch gegen 11.00 Uhr einen Anruf erhalten. Der Anrufer gab sich als Polizist aus und teilte der Frau mit, dass ihre Tochter einen Unfall verursacht hätte.

Daraufhin verlangte der Beamte mehrere Hunderttausend Euro als Kaution, ansonsten würde die Tochter ins Gefängnis kommen, berichtet die Polizei.

Nach dem Telefonat ging die Pensionistin zur Bank, hob über 50.000 Euro ab und übergab das Geld an eine vom falschen Polizisten genannte Kontaktperson.

Offenbar wurde die Seniorin dann aber doch etwas stutzig und erstattete Anzeige. Die Polizei warnt nun erneut vor dieser Betrugsmasche.

CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. So schützen Sie sich

• Die Polizei würde niemals mit Betroffenen in dieser Art und Weise Kontakt aufnehmen. Rufen Sie Ihre Verwandten zurück und hinterfragen Sie die Geschichte.

• Lassen Sie sich nicht zu Geldübergaben oder –behebungen drängen und machen Sie dem Anrufer entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.

• Besprechen Sie diesen Anruf sogleich mit Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen.

• Geben Sie niemals Auskünfte über Ihre finanziellen Verhältnisse.

• Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

• Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. (wil)

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